Die fünf Grundsätze der Hausgemeinschaft

Im Überblick


Um die Kontinuität der Praxis aufrecht zu erhalten, dienen folgende fünf Leitlinien:

  1. Stille Meditationspraxis
  2. Dhamma Studium 
  3. Pflege der zwischenmenschlichen Meditationspraxis
  4. Persönliche Entwicklung
  5. Integration zentraler Gemeinschaftsprozesse in die Dhamma Praxis

Im Detail

1. Stille Meditationspraxis
unterschiedliche Praktiken der stillen Meditation im Sitzen, Gehen, Stehen oder Liegen zur Entwicklung von Geistesruhe (Samatha) und Einsicht (Vipassana).
2. Dhamma Studium
vorwiegend Inhalte des Suttapitaka, den Lehrreden des Pali-Kanon
3. Pflege der zwischenmenschlichen Meditationspraxis
wie Einsichtsdialog, Dhammakontemplation, gewaltfreie Kommunikation (GFK) und andere
4. Persönliche Entwicklung
mit Unterstützung anderer ethisch einwandfreier Ansätze, die nicht direkt in der Buddhalehre zu finden sind und dazu führen, die vier Edlen Wahrheiten zu verstehen und umzusetzen
5. Integration zentraler Gemeinschaftsprozesse in die Dhamma Praxis
Ziel ist ein konstruktives offenes Miteinander der Gemeinschaft. 
Was an Freud und Leid auftaucht, wird konstruktiv aufgenommen, Konflikten offen begegnet und ein heilsamer positiver Umgang mit den Themen des Alltags und der Praxis gepflegt.